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Wirkweise

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Wirkweise 2017-07-07T10:55:56+00:00

Unkraut vernichten ohne Gift – So wirkt’s!

Das HWS-Verfahren wirkt durch Hitze. Abhängig von der Vegetationsart  müssen Pflanzen wie Löwenzahn oder Moos dabei einer Temperatur von mindestens 42°C ausgesetzt werden. Die Wirkung eines solchen thermischen Verfahrens zur Flächenpflege beruht auf drei Effekten:

  • Durch den schnellen Temperaturanstieg bersten die Zellwände.
  • Das Eiweiß der Zellen gerinnt bei Temperaturen über 42°C.
  • Die Cutikula (dünne Haut über der äußeren Zellschicht) wird durch die Hitze zerstört.

HeissWasser & Schaum Verfahren – So funktioniert die Flächenpflege!

Durch die ipros HWS-Anlage wird Wasser auf fast 100°C erhitzt und dann mit einer Applikationseinheit auf die Fläche aufgebracht. Dort wird das heiße Wasser mit einem isolierenden Schaumteppich überdeckt.

Der trockene Schaum entsteht, wenn ein Produkt auf der Basis von Zuckertensiden mit Luft gemischt wird. Dabei stammen sowohl der Fettalkohol als auch der Zuckeranteil vollständig aus nativen (pflanzlichen) Rohstoffen.

Der Schaum bewirkt, dass die Hitze von jetzt mindestens 90°C über mehrere Sekunden (bis zu 90 Sekunden) auf die Pflanzenoberfläche einwirkt. Die überirdischen Pflanzenteile und die oberen Teile der Wurzel, an denen sich die Vegetationspunkte befinden, sterben ab.

Ein besonderer Vorteil dieser Behandlung: Das HWS-Verfahren wirkt besonders nachhaltig, denn auch die Samen der betreffenden Pflanzen werden zerstört.

Beim HWS-Verfahren spielt die Einwirkzeit der Hitze eine große Rolle. Es gilt: Je größer die Wurzel ist, desto mehr heißes Wasser muss in die Wurzel eingebracht werden. Bei sehr großen Pflanzen wie dem Riesenbärenklau kann dies bis zu einer Minute dauern.

Bereits kurz nach der Behandlung wirken die Pflanzen wie verwelkt. Nun muss die Fläche nur noch gründlich gefegt werden. Danach sorgt eine regelmäßige Kontrolle dafür, die abermalige Ausbreitung der Unkräuter nachhaltig zu verhindern.